Montag, 29. Juni 2009

Es stinkt

Gerade habe ich Kuchen in den Ofen geschoben und es dabei geschafft, mit meiner Hand die Heizstäbe zu streifen. Dabei hatte ich wohl Glück, denn ich konnte meine Hand schnell wegzuziehen. Außer einer kleinen Rötung ist (noch?) nichts zu sehen und es tut nicht sehr weh.

Aber dieser Gestank! Auch nachdem ich meine Hand nun beinahe 10 Minuten in kaltes Wasser gehalten habe, stinkt sie ganz fürchterlich nach verbrannter Haut und verbrannten Haaren und mir wird schon ganz übel :(

Donnerstag, 25. Juni 2009

Knäckebrot

Vor einigen Wochen hatte ich beim Frühstück mit N. im MQ leckeres Knäckebrot bei meiner Frühstückskombi dabei. Normalerweise gehört das nicht zu den Dingen, die ich zu mir nehme. Ich mag eigentlich kein hartes Brot, ich mag es saftig und weich und mit vielen Körnern. Aber dieses Knäckebrot hat mich mit seinem Geschmack echt sowas von überrascht.

Gestern bin ich dann im Supermarkt zufällig über Knäckebrot gestolpert und musste dann auch gleich eine Packung mitnehmen. Sozusagen um zu testen ob dieses Geschmackerlebnis im MQ ein einmaliges war.

Ich bin begeistert. Seit dem Einkauf gestern gab es schon zu drei Mahlzeiten Knäckebrot und ich habe noch nicht genug davon. Sweetie findet es langweilig, aber wer mich kennt weiß, dass ich es “langweilig” mag. Kartoffeln einfach so, Nudeln einfach so, Salat am besten fast ohne Dressing und jetzt eben: Knäckebrot mit Frischkäse natur - und ich bin zufrieden :)

Es neigt sich dem Ende zu

Das Semester ist bald vorbei und der Stresspegel steigt. Gestern habe ich immerhin 2 Präsentationen und eine Prüfung gut hinter mich gebracht und hoffe, dass die letzten Prüfungen ebenso gut laufen werden.

Dann muss ich bis nächsten Mittwoch auch noch eine kleine Arbeit schreiben, was mir persönlich am schwersten fällt. Alles was über eine Seite hinausgeht überfordert mich ein bisschen. Ich sitze dann vor der leeren Seite in Word und schaffe es nicht anzufangen, weil ich nicht weiß wie ich so viele Seiten mit Informationen füllen soll, die man auch ganz einfach auf weniger als einer Seite zusammenfassen könnte.

Wenn mich jemand sucht, ich sitze vor einer leeren Seite und weiß nicht weiter.

Samstag, 20. Juni 2009

Krank

Anfang der Woche hatte ich es und nun ist Sweetie dran und ich frage mich, wie man es schaffen kann sich im Juni so derartig zu verkühlen. Zum Glück haben wir vor dem Wochenende unsere Taschentuchvorräte noch aufgestockt, denn der momentane Verbrauch ist gigantisch.

Den heutigen Tag habe ich damit verbracht Sweetie zu streicheln, Tee zu kochen und ihm zu sagen wie arm er ist. Zwischendurch durfte ich immer wieder Berge von feuchten Taschentüchern entsorgen…

Leider wurde so aber auch nichts aus dem geplanten Programm für den heutigen Tag, was für uns bedeutet, dass wir noch eine Woche länger warten müssen, bis wir unseren Wunschtermin fixieren können. Aber zum Glück haben wir ja noch ein wenig Zeit ;)

Freitag, 19. Juni 2009

Lesestoff

Eigentlich muss ich ja sparen und wollte mein Geld nicht für solche Bücher raushauen. Aber dann hatte ich Glück und gewann einen Gutschein für eine Buchhandlung bei einer Umfrage unserer Unibibliothek.

Hier also die Neuanschaffung gesponsert von der Uni:

Bücher 003

Sollte ich mir Gedanken machen, wenn Sweetie um 17:00 Uhr nach Hause kommt und um 18:00 Uhr das erste der beiden Bücher schon beinahe ausgelesen hat? Ich glaube ich habe hier einen zukünftigen Bridezilla Groomzilla ;)

Wie es dazu kam - IV

Für mich am wichtigsten war es sicherzugehen, dass Sweetie es wirklich, wirklich ernst meint. Immerhin ist diese Sache ja erst durch einen dummen Deal ins Rollen gekommen.

Gut, eigentlich wusste ich ja, dass er mich heiraten möchte, war aber nicht sicher, ob er sich denn auch wirklich schon dazu bereit fühlt. Er gehört einfach zu den Menschen, die sich leicht unter Druck gesetzt fühlen. Außerdem muss man manchmal ein bisschen aus ihm heraus kitzeln, was er wirklich möchte.

Nachdem Sweetie ohnehin als allererstes, bevor es irgendjemand anders wissen sollte, meinen Vater um Erlaubnis fragen wollte, hatten wir noch einige Wochen Zeit uns über unsere Pläne zu unterhalten. Das wiederum gab mir genügend Zeit ihn immer und immer wieder zu fragen, ob er sich mit seiner Entscheidung wohl fühlt. Sogar die Hochzeit auf unbestimmte Zeit zu verschieben habe ich ihm angeboten. Man merkt, die Art wie es dazu gekommen ist, unser Deal, hat mich sehr verunsichert!

Zum Glück ist er aber bei seiner Entscheidung geblieben, hat dann auch mutig wie ein Löwe meinen Vater um Erlaubnis gefragt und nun kann ich es endlich, endlich allen erzählen und anfangen zu planen :)

Donnerstag, 18. Juni 2009

Wie es dazu kam - III

Dieser Deal war sehr unromantisch und man könnte wohl auch sagen, er hat mich erpresst. Trotzdem bin ich ihn eingegangen, ich habs ja ohnehin nicht so mit der Romantik ;)

Geplant wurde daraufhin, schon diesen Sommer zu heiraten, ganz alleine, nur wir beide. Genau – wir wollten durchbrennen. Wir waren sogar schon am Standesamt um uns über eine Hochzeit im Ausland zu informieren.

Dann kamen wir allerdings nicht umhin festzustellen, dass wir unsere Familien und Freunde ja doch mögen und die vielleicht ein klitzekleines bisschen enttäuscht wären, wenn wir so eine große Sache ohne sie durchziehen würden. Das vorauszusehende schlechte Gewissen hat uns also von unserem Plan abgebracht.

Das nächste Problem war natürlich, dass wir als arme Studenten uns niemals diesen Sommer eine halbwegs ordentliche Hochzeit hätten leisten können, also wurde sie kurzerhand ein Jahr verschoben.

Bevor ich allerdings allen davon erzählen durfte und konnte, musste noch etwas erledigt werden.

Dienstag, 16. Juni 2009

Wie es dazu kam - II

Einige Monate nach diesem ersten Gespräch über eine mögliche Hochzeit fing ich dann an zu warten. Wir hatten in der Zwischenzeit schon öfters darüber geredet und ich dachte, dass ja jetzt vielleicht irgendwann ein Antrag folgen würde ;) Vor dem 5. Jahrestag war ich besonders aufgeregt, aber nichts passierte.

Manchmal meinte Sweetie, dass er sich einfach noch nicht bereit fühle. Dann gab es wieder Momente, in denen er meinte, dass es eigentlich doch schön wäre. Dieses ständige hin- und her hat ganz schön an meinen Nerven gezerrt. Manchmal sah es so aus, als würde er es auch wollen und ich war überglücklich nur um dann wieder enttäuscht zu werden, wenn er seine Meinung doch wieder änderte.

Diesen Februar, als wir bei einer Hochzeit eingeladen waren, sah es tatsächlich so aus, als würde er auch für uns eine Hochzeit wollen. Er war sogar enttäuscht als ich den Brautstrauß nicht fangen konnte. Aber am nächsten Tag war dieser Gedanke wohl wieder verflogen…

Und dann kam der Tag an dem Sweetie mich wirklich überraschte. Nein, es gab keinen Antrag, es war eher ein Deal. Er hat mir vorgeschlagen, dass wir doch schon bald heiraten und nicht erst irgendwann in ferner Zukunft und er im Gegenzug von einem anderen Versprechen entbunden wird, dass er mir gegeben hat.

Sonntag, 14. Juni 2009

Wie es dazu kam - I

Früher war ich was Beziehungsdinge anging vielleicht ein wenig seltsam. Schon nach wenigen Treffen ein “ich hab dich lieb” hören? Sehr spießig und auf jeden Fall ein Grund zur Flucht. Auch eine Hochzeit konnte ich mir nie für mich vorstellen. Ich war keines dieser Mädchen, die seit Kindertagen ihre Hochzeit planen. Romantik war für mich ein Fremdwort, ein Schuh, der einfach nicht passen wollte.

Verliebt war ich natürlich auch früher schon und jedes Mal davon überzeugt, dass es die große Liebe sei. Trotzdem gab es da keine Gedanken an Heirat oder gar die Gründung einer Familie. Da war nie eine Zukunft, die ich mir vorstellen konnte.

Mit Sweetie ist das anders. Natürlich war mir auch hier nicht von Anfang an klar, was daraus werden würde, aber es hat sich immer mehr abgezeichnet, dass er jemand ist, mit dem ich für eine lange Zeit glücklich sein könnte.

Das Thema Hochzeit steht bei uns eigentlich schon eine ganze Weile im Raum. Bis vor wenigen Wochen war es allerdings wenig konkret und war mehr eine Vorstellung für unsere (weiter entfernte) Zukunft. Sweetie hat es irgendwann mal angesprochen und zum ersten Mal habe ich darüber nachgedacht und es als Möglichkeit für mich in Betracht gezogen und den Gedanken daran sogar liebgewonnen. Eine “traditionelle” Hochzeit konnte ich mir allerdings nicht vorstellen.

Donnerstag, 4. Juni 2009

M.U.T.

Da gehen wir heute hin. “Das Publikum ist aufgerufen mitzustimmen.” – hört sich doch spannend an :)

Mittwoch, 3. Juni 2009

Guten Morgen!

Liebe Frau Schussel, gerade musste ich an Sie denken! Ich kann nämlich auch sehr schusselig sein und der Start in den heutigen Tag war wieder mal so ein Moment.
Angefangen hat es nach dem Duschen, als ich noch gemütlich meine Emails gelesen habe, nur um dann entsetzt festzustellen, wie spät es schon ist. Kopflos bin ich durch die Wohnung gelaufen, um meine Dinge zusammenzusuchen und etwas zum Anziehen zu finden. Als ich es dann etwas später geschafft hatte, im Auto saß und endlich losfahren wollte, waren auf einmal meine Autoschlüssel nicht da. Also wurde erst mal die komplette Tasche, voll mit unnötigem Zeug und etwa 100 alten Rechnungen, gründlich durchsucht. Natürlich waren dort die Schlüssel aber nicht, also bin ich nochmal total gestresst hinauf in den zweiten Stock gelaufen und konnte den Schlüssel dort nach kurzer Suche finden.
Als ich endlich auf dem Weg zur Uni war, ist mir aufgefallen, dass auch meine Wasserflasche in der Wohnung von mir vergessen wurde. Aber wer braucht schon etwas zu trinken an einem 8-Stundentag an der Uni ;) Irgendwie habe ich es geschafft 5 Minuten vor Beginn der Lehrveranstaltung an der Uni anzukommen und sogar innerhalb kürzester Zeit einen Parkplatz zu finden (letzte Woche hat das 15 Minuten gedauert). Auf dem Weg vom Parkplatz zur Lehrveranstaltung wollte ich mir noch schnell eine Zigarette anmachen, zur Beruhigung, nur um festzustellen, dass die natürlich im Auto geblieben sind. "Macht nichts", dachte ich mir "ich habe ja noch welche!" - aber leider kein Feuerzeug mehr. Dafür liegen im Auto vermutlich drei von den Dingern herum. Aber das ist ja immer so - wenn man mal eines braucht, ist sicher keines da!
Etwa 2 Minuten zu spät, also zeitlich durchaus akzeptabel, bin ich dann in dem Raum, in dem die Lehrveranstaltung stattfindet, angekommen. Leider war ich aber die einzige Person dort. Erst in diesem Moment ist mir eingefallen, dass die Lehrveranstaltung heute nicht stattfindet. Ich hätte also ganze drei Stunden länger schlafen können.